HNA vom 25.4.2007

 

Richtig Lust

auf Lesen

 

Hegelsbergschule

mit neuer

Schulbibliothek

Große und kleine Leseratten: Büsra (von links, im Uhrzeigersinn), Katharina, Nurija,  Tilman, Claudia Abel, Gabriele Krauß, Ali und (in der Mitte) gefällt die neue Schulbibliothek. (Foto: Schoelzchen)

KASSEL. Bücher gibt es genug am Hegelsberg. Und auch von den sprich-wörtlichen Leseratten wimmelt es, vor allem in der Hegelsbergschule.

Dort können sich die großen und kleinen Lese-Fans jetzt durch sage und schreibe 2299 Bücher arbeiten - genau so viele Exemplare enthält die neue Schulbiblio-thek der Gesamtschule.

Zur Eröffnung der neuen Schulbibliothek hatten die Schüler mit großem Engage-ment und vielen guten Ideen ein schönes Programm für die Feierstunde vorbereitet.

Kübra, Asima, Rihame und Arena begrüßten die Gäste in der Aula mit Teenie-Pop, Rachida und Nurija zeigten später am Klavier ihr Herz für klassische Musik.

Seit über 20 Jahren werde in der Hegelsbergschule Lesen großgeschrie-ben, betonte Schulleiter Stefan Appel in seinem Grußwort. Etwa durch die wöchentliche Lesestunde.

Die neue Schulbibliothek biete endlich mehr Platz für die Schüler und die Bücher. Den Buchbestand stockte Klemens Diezemann vom Arbeitgeber-verband mit einer Buchspende, 50 Kinder- und Jugendbuchklassikern, auf.

Viele Karl-May-Bücher habe sie gelesen,

erzählte Jugenddezernentin Anne Janz den Schülern, Bücher seien für sie immer das Tor zu einer anderen Welt gewesen.

Lesen müsse in einer besonderen Atmosphäre stattfinden, befand Schul-amtsdirektor Dr. Werner Schulte. Und diese herrscht in der neuen Schulbiblio-thek, zwei ehemaligen Klassenräumen im Erdgeschoss, allemal. Gemütliche Nischen und Ecken, viele Sitzgele-genheiten, die zum Schmökern und Blättern einladen.

Zwei Lehrerinnen verdankt die Schule ihre Bibliothek und Lesekultur. Claudia Abel und Gabriele Krauß können selbst nicht sein ohne Lesen, wie sie erzählen, und sie wollen die Schüler auch zu den fanta-sievollen Reisen in innere Welten anregen.

Mit witzigen Schüler-Sketchen ging es dann weiter, den Höhepunkt bildete eine beeindruckende Performance: Sabrina, Tilman, Silvia und die anderen der Klasse G10a inszenierten eine symbolische Bücherverbrennung und erinnerten so an das Problem geistiger Brandstiftung.

Mit Musik und Gesprächen klang der Nachmittag aus. Einige Schüler aber wollten lieber in Ruhe schmökern.

(Sabine Oschmann)

 

  

 

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