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hessenreport.de im Januar 2010

SEVEN ROSES
Mädchenband aus Kassel auf
dem Weg in die Herzen der Menschen
SEVEN ROSES - so heißt die Schulband der
Hegelsbergschule in Kassel und ihre Mitglieder sind Glodie, Dominika,
Arena und Nurija (Gesang) sowie Ayse und Sevtap (Mischpult). Trotz ihres
jugendlichen Alters (15 Jahre) haben sie es ihrem Publikum angetan. Wer
sie sieht, ist begeistert.
Die Band, eine Arbeitsgemeinschaft an der
Hegelsbergschule in der Kasseler Nordstadt, ist inzwischen viel mehr als
Unterricht. Seit die Gruppe im April letzten Jahres ihr erstes Video ins
Internet stellte, haben 150.000 YouTube-Besucher die visualisierten Songs
der Mädchen angeklickt. Sympathische Natürlichkeit, gute Stimmen, hübsches
Aussehen, Ohrwurmsongs und Videos, die ans Herz gehen, das ist das
Erfolgsgeheimnis der Mädchen. Dominika schreibt die Lieder, Musiklehrer
Günter Flechtner nimmt sie auf, arrangiert sie und macht die Videos dazu.
Aber nicht nur im Internet haben die
Mädels inzwischen eine kleine (weltweite) Fangemeinde um sich versammelt.
Auch bei Wettbewerben sind SEVEN ROSES erfolgreich: 3. Platz beim
Wettbewerb „Tonträger gegen Rechts“, 3. Platz beim YouTube-Wettbewerb „361°
Toleranz“, Einzug in die Zwischenrunde beim „YouFm-Schulstar 2009“.
Und jetzt haben sie einen weiteren
Schritt auf ihrem Erfolgsweg getan. Bei Deutschlands größtem
Schülerband-Wettbewerb „Schooljam“ sind sie aus 1400 Gruppen ausgewählt
worden, um mit 119 anderen Bands die 15 Regiofinals zu bestreiten. Am 2.
Februar kommt es für die Rosen in Hannover zum wichtigsten Auftritt ihres
Lebens. Hier werden sich die an Live-Auftritten noch relativ unerfahrenen
Mädchen gegen sieben ausgefuchste Bands beweisen müssen, deren Mitglieder
teilweise wesentlich älter sind.
Und was ist, wenn es nicht klappt, in die
nächste Runde einzuziehen? „Das ist kein Problem“, sagen die Mädchen. „Es
ist für uns schon ein toller Erfolg, überhaupt an den Regiofinals
teilnehmen zu können. Schließlich sind wir erst fünfzehn.“
Aber auch in diesem Alter haben die
Mädchen schon eine traurige Geschichte hinter sich. Im November verstarb
eine ihrer Bandkolleginnen, die siebte Rose. „Sie war ein total lieber
Mensch, den alle mochten. Sie fehlt uns, aber sie wird für immer unsere
siebte Roses bleiben“, versprechen die Mädchen und haben seither eine Rose
als Symbol auf ihren Fotos und bei ihren Auftritten dabei. „Das alles
machen wir auch für sie, denn ihr war die Band sehr wichtig.“
So werden die SEVEN ROSES immer zu siebt
bleiben und man kann dieser ganz besonderen Schulband nur alles Gute für
ihren weiteren Weg wünschen. Nach den vielen Gästebucheinträgen und
YouTube-Kommentaren jedenfalls wird noch einmal „etwas ganz Großes“ aus
ihnen.
Mehr über SEVEN ROSES unter:
www.sevenroses.de und
www.youtube.de/sevenrosesgsh |