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In
The Frontline 1990 - 1993 |
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In den Jahren 1990 bis 1993 erregte die Schulband IN
THE FRONTLINE auch außerhalb der Schule
großes Interesse. Durch die erfolgreiche
Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, die u.a.
vom Hessischen Kultusministerium und von der
Kulturfabrik Salzmann veranstaltet wurden, machte
sich die Band schnell einen Namen. Die erste
Kassette aus dem Jahr 1991, erfolgreiche
Auftritte, gute Pressekritiken und ein Interview
im Hessischen Rundfunk machten es möglich, dass
sich die Gruppe innerhalb eines Jahres von einer
reinen Schulband zu einer festen Größe in der
Kasseler Musikszene entwickelte.
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IN THE FRONTLINE
waren:
Simone Koslowski (Gesang, Gitarre)
Jan Hampicke (Gesang, Gitarre, Keyboard)
Julio Gomera (Schlagzeug, Perkussion)
Christian Schaum (Bass)
Alexander Asselborn (Trompete, Keyboard)
Claudius Stern (Schlagzeug, Perkussion)
Marcus Kolenda, Sascha Tschernich (Technik)
bis 1992 Stefanie Kühn (Keyboard) |
Höhepunkte
waren ein Auftritt der beiden Song-Schreiber
Simone und Jan auf dem Sommerfest von
Bundespräsident Richard von Weizsäcker und ein
Konzert der Band im Rahmen der official
documenta party. Im April 1993 erschien die
zweite Kassette REFLECTIONS, auf der ebenfalls
wieder ausschließlich Eigenkompositionen
aufge-nommen wurden. Durch Preisgelder, Gagen,
Förderung des Hessischen Minister-präsidenten
und des Kultusministeriums, eine Spendenaktion
und die Einnahmen aus den Kassettenverkäufen
konnten eine neue Verstärkeranlage und
Instrumente finanziert werden. Obwohl nach und
nach immer mehr Bandmitglieder den Hegelsberg
verließen und weiterführende Schulen besuchten,
kamen sie dennoch regelmäßig zum Musizieren. Zu
Beginn des Schuljahres 1993 bestand die Gruppe
nur noch aus Ehemaligen. Eine Schulband hatte
sich selbstständig gemacht. Im November des
gleichen Jahres trennte man sich nach fast vier
Jahren gemeinsamer Arbeit. Musik von IN
THE FRONTLINE gibt es auf CD.
Anfragen unter
musik@hegelsbergschule.de
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Kassel
kulturell 12/91
"Jetzt
geht´s
erst richtig los!"
In The Frontline
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"In the Frontline" ist
eine Schulband im besten Sinne - im
allerbesten Sinne, denn was die Kasseler
Hegelsbergschule und insbesondere
Musiklehrer Günter Flechtner an
Bandarbeit leisten, ist vorbildlich. Alle
Instrumente und Verstärker werden
"In the Frontline" von der
Schule zur Verfügung gestellt. Seit 1986
gibt es das Unterrichtsfach
"Band" an der Schule, seit
über einem Jahr in der aktuellen
Besetzung. Vier Mädchen und vier Jungen
zwischen 14 und 18 Jahren treffen sich
jede Woche, um drei Stunden zusammen mit
ihrem Lehrer zu proben. Der läßt die
Band über das Repertoire und die
Auftritte selbst entscheiden und kümmert
sich größtenteils um die Arrangements
und die Ausbildung am Instrument. Julio
Gomera zum Beispiel, der Jüngste in der
Band, hatte, bevor er als Drummer bei
"In the Frontline" einstieg,
noch nie hinter einem Schlagzeug
gesessen. Den anderen erging es ähnlich.
Deshalb darf man von "In the
Frontline" natürlich keine
virtuosen musikalischen Kunststückchen
erwarten. Die Band spielt so, wie sie es beherrscht, nie
über ihre Verhältnisse, und das ist |
schon ein großes Kunststück
für sich - eines, von dem andere Bands
sich noch etwas abgucken können.
Die acht von "In the Frontline"
beschreiben ihre Musik als melodiösen
Rock mit kritischen Texten. Die sind
größtenteils auf Englisch
"weil Deutsch so kantig ist",
erklärt Simone Koslowski. Sie und Jan
Hampicke schreiben und singen die meisten
Songs. Rock-Balladen sind dabei die
große Stärke von "In the
Frontline". Für die Zukunft
wünschen sich "In the
Frontline" mehr Auftritte, zum
Beispiel auf Schulfesten außerhalb der
Hegelsberg-schule.
Die "Heimspiele" laufen für
die junge Band inzwischen prima. Günter
Flechtner, ihr Lehrer, hat ein kleines
Amateur-Studio, in dem "In the
Frontline" eine Cassette pro-duziert
haben, die sich an der Hegelsberg-schule
bestens verkauft. Und dort ist die
Zukunft für die jetzige Bandbesetzung
auch noch eineinhalb Jahre gesichert.
Aber auch für die Zeit danach, wenn die
"Frontliner" die Schule
verlassen haben, steht schon fest:
"Wir machen weiter Musik!" |
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HNA
11.2.1992
Schülerband
"Kein poppiger
Einheitsbrei"
Hohe Ansprüche stellt die
Schüler-band "In The Frontline"
an ihre Arbeit. Jedes eigenkomponierte
Lied soll von Text und Musik her
charakteristisch sein. |
"In The Frontline"
hat sich die Schulband der Ganztagsschule
Hegelsberg getauft. Aus Spenden von
Schule und Gönnern wurden die
Instrumente und die Gesangsanlage
angeschafft. Rockmusik als Unterricht
gibt´s in dieser Form nur noch an der
Gesamtschule Waldau. Zum Teil haben die
Bandmitglieder ihre Instrumente erst im
Projektunterricht der Schule erlernt. |
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NORDSTADT. Rockmusik
dröhnt aus der Turnhalle der
Hegelsbergschule. Drinnen, auf der
Bühne, greift die Schulband in die
Saiten beziehungsweise in die Tasten. Das
ganze sieht zwar nicht aus wie
Unterricht, ist es aber dennoch: Stefanie
Kühn steht locker-lässig am Keyboard,
Christian Schaum spielt an der
Baßgitarre, Alexander Asselborn hat die
Trompete in der Hand und wartet auf
seinen Einsatz, Julio Gomera bearbeitet
das Schlagzeug, wobei er sich von Song zu
Song mit Claudius Stern abwechselt.
Die zwei, die der Gruppe den
unver-wechselbaren stimmlichen Sound
geben, sind Jan Hampicke und Simone
Koslowski. Nicht zu vergessen die Leute,
die am Mischpult die Regler schieben:
Markus Kolenda und Sascha Tschernich. Und
Musiklehrer Günter Flechtner hört
kritisch zu, schreit dann, um die laute
Musik zu übertönen, ein kleinwenig
stolz: "Man hört nicht mehr
unbedingt, daß es eine Schulband ist. Es
klingt schon professionell."
Eigenkompositionen
Vor eineinhalb Jahren, als Flechtner
das Projekt "Popmusik"
startete, war's noch gewöhnlicher
Unterricht, und fürs Spiel nach Noten
gab es auch Noten. Inzwischen hat sich
die Schulband schwer gemausert: Wurden
anfangs meist Lieder bekannter
Rockgruppen - Deep Purple, Beatles -
nachgespielt, liegt der Hauptakzent heute
ganz klar auf den Eigenkompositionen, von
denen sich die Jugendlichen schon ein
ganzes Repertoire erarbeitet haben.
Mit der Schülerband habe er "wirklich Glück" gehabt,
sagt Flechtner, denn es seien richtige Talente
zusammengekommen. Zum Beispiel Simone und Jan: Beide
gewannen im vergangenen Jahr Preise als Songschreiber
bei einem Wettbewerb, den der Hessische Rundfunk und das
Hessische Kultus-ministerium gemeinsam ausgerichtet
hatten. Bei einem anderen Wettbewerb innerhalb der
Region erhielt die Rockgruppe der Hegels- |
bergschule immerhin den
Sonderpreis für die jüngste Band.
Durchschnittsalter: 14 Jahre.
Hohe Ansprüche
So jung die Bandmitglieder auch sind,
Ansprüche ans eigene musikalische Niveau
stellen sie sich. "Keinen poppigen
Einheitsbrei" wollen sie spielen.
Jedes eigenkomponierte Lied soll von Text
und Melodie etwas Charakteristisches
haben, unverwechselbar sein.
Ihren Stil sehen die Sieben so: Rock in
allen Variationen, mal Hartes, mal
Langsames, auch Funk und Raggae-Sound,
vor allem aber melodiöser Rock. Wichtig
sind ihnen neben der Musik aber auch die
Inhalte, die Texte. In denen setzen sich
Jan Hampicke und Simone Koslowski mit
ihrer Umwelt mal sehr kritisch, mal
optimistischer auseinander. Die Songs
kreisen oft um die Themen einer kalten,
umweltzerstörerischen Gesellschaft, um
Kritik am Krieg, die Forderung nach
Frieden, um den Alltag, den die
Jugendlichen jeden Tag zu spüren
bekommen. Einige Auftritte hat die Gruppe schon absolviert, bei
Schulfesten an der Herder- und der
Jacob-Grimm-Schule. Spätestens da war
die Zeit gekommen, sich nicht mehr
einfach nur "Schulband" zu
nennen, sondern sich einen Namen zu
geben: "In The Frontline"
heißt sie jetzt, und dieser Name prangt
auch schon auf der Kassette, die die
Schul-Rockgruppe vor drei Monaten aufnahm
- inzwischen ausverkauft.
Warten auf Auftritte
Und die Zukunft der Band? Wir würden
gerne Auftritte machen, sagen sie, ein
Programm von eineinhalb Stunden könnten
sie schon auf die Beine stellen. Und dann
greifen sie alle wieder zu ihren
Instrumenten und "ziehen zum
Abschluß nochmal einen echten
Rock-Klassiker ab", der allen
sichtlich Spaß macht: "Smoke On The
Water" von Deep Purple. (pea) |
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Info-Tip
3/92
Kasseler Schulband "In
The Frontline" |
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Sie gehören zu den Gewinnern:
Ob beim HR-Wettbewerb "Schüler
schreiben Lieder" oder als jüngste
Erfolgsband bei "Rock 'n'
Region" - alle Kritiker sind voll
des Lobes dieser Musiker von der Schule
Hegelsberg. "In The Frontline"
rücken sich mit perfekt gespielten Songs
und sozialkritischen Texten stark ins
Rampenlicht des Band-Kuddelmuddels in
Kassel. Sensationell schon das
Durchschnittsalter der Band: ganze 15
Jahre jung sind sie und geben her, was
sie können. Trotz des Schielens auf gute
Zensuren (das Projekt war Ziel
unterrichtlicher Arbeit) vergessen sie
niemals ihren persönlichen Spaß. |
Von Folk bis Pop und zaghaftem
Rock sind auf dem eben erschienenen
Demo-Tape gut arrangierte Songs zu
hören, die durchschimmern lassen, was
noch alles an Power in den jungen
MusikerInnen ver-borgen liegt. Kompliment
an die Sängerin /Gitarristin /
Komponistin Simone Koslowski, deren
Stimme glasklar und folkig wie die alte
Mitchell rüberkommt. Ebenso Leader Jan
Hampicke, dessen heraus-ragender Song
"In The Frontline" hoffentlich
für die Zukunft Pate steht. Ihr habt das
Zeug zu mehr Experiment und frecherem
Text-Sprengstoff! (carl mey) |
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Kassel
Programm 4/1992
In The Frontline
Weg vom
"Schulband-Image"

Die 7
von der Hegelsbergschule: "In The
Frontline" |
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Die musikalischen Qualitäten
von Simone Koslowski (voc/git) und Jan
Hampicke (voc/git) wurden schon früher
vom Hessischen Kultusminister und dem
Hessischen Rundfunk beim Wettbewerb
"Schüler schreiben Lieder"
honoriert.
Dieses Jahr werden die beiden sogar
Gäste auf dem Sommerfest beim
Bundespräsidenten.
Mit Claudius Stern (dr), Christian Schaum
(b), Alexander Asselborn (tr/key) und
Stefanie Kühn (key) steht die gesamte
Besetzung von "In The
Frontline" nun endlich für die
nächste Zukunft fest.
Der Musiklehrer beschränkt sich schon
länger auf eine beratende Rolle und
zieht sich bewußt immer mehr zurück.
Und kaum wendet man den aufmerksamen Blick von den
Schülern und Ex-Schülern ab, da ertönt auch prompt die
sogenannte Protestmusik der 70er Jahre in Form von Deep
Purples "Smoke On The Water", was die Mehrzweckhalle der
Schule erzittern läßt.
Bei der Gruppe
handelt es sich keinesfalls um protestschlagende
Jugendliche, sondern um einen ernstzunehmenden
musikalischen Nachwuchs, der seine Stilmittel
einzusetzen vermag.
Bei ihrer
Musik überwiegt der Folkrock-Charakter,
der in erster Linie durch den Gesang von
Simone geprägt ist. Es entsteht ein
Sound, der die schlichten Rockstücke
nicht zu Rock-Schemen verkommen läßt.
Bleibt zu hoffen, daß das negative
besetzte "Schulband-Image"
abgestreift werden kann und die gesamte
Band zu mehr Selbstbewußtsein gelangt.
Dann dürfte der zukünftigen
Innovationskraft nichts mehr im Wege
stehen.
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Info-Tip
11/92
In The Frontline |
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Perfekt gespielte Songs und
sozialkritische Texte sind das
Markenzeichen der jungen Band IN THE
FRONTLINE. Nach dem "Abgreifen"
diverser Wettbewerbspreise (Hessicher
Rundfunk, Rock n Region) hat
die Band mit ihrem Auftritt im Rahmen der
"official docu-menta party" nun
endgültig ihren Stammplatz in der
Kasseler Rock- und Popmusikszene erobert.
Wer bisher die Band noch nicht live
erleben konnte, hat am 10. November
Gelegenheit: im Willi-Seidel-Haus (An der
Fuldabrücke) spielen IN THE FRONTLINE
erstmals ihr komplettes Programm. Das
Konzert beginnt um 20 Uhr. |
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HNA 12.11.1992
Rockmusik Musikalität
statt Perfektionismus |
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KASSEL . Endlich einmal eine
Kasseler Nachwuchsband, die sich nicht
der Fusion-Mainstream-Langeweile und dem
damit verbundenen Leistungswettkampf
hingibt: "In the Frontline"
zeigten am Dienstagabend im Haus der
Jugend an der Fuldabrücke, wie man durch
Musikalität statt durch Perfektionismus
überzeugt.
Und dabei sind die im Durchschnitt
16jährigen Musiker durchaus keine
schlechten Instrumentalisten. Jan
Hampicke zum Beispiel weiß genau, wie
man eine E-Gitarre zu bedienen hat und
hält sich auch damit nicht zurück.
Nun ist ja der gemeine Hardrock nicht
erst mit dem Nirwana-Wahn im letzten Jahr
erneut zu Ehren gekommen, und wenn man
"In the Frontline" hört, ist
man froh, daß es auch in Kassel junge
Leute gibt, die wissen, was ein
treibender Rocksong wert ist. Trotzdem
sind die sechs Musiker nicht auf dem Weg
ins Hardcore-Lager. Dem stehen entgegen
das stellenweise zu verhaltene Spiel der
Rhythmus-Gruppe |
(Julio Gomera, Claudius Stern,
Schlagzeug; Alexander Asselborn,
Keyboards, Trompete; Christian Schaum,
Baß) und natürlich die reichhaltigen
Balladen, die das zweistündige Programm
zierten. Überhaupt zählen die
durchgängig selbst geschriebenen Songs
mit zum größten Kapital der Band,
ebenso die hervorragende Darbietung durch
Jan Hampicke und Simone Koslowski (beide
Gesang und Gitarre).
Jan Hampicke hat das Zeug zu einem guten
Rocksänger: Er verfügt nicht nur über
technische Sicherheit, sondern läßt
auch - in Songs wie "Never Be
Accepted But Free" - seinen
hungrigen Blick spüren. Simone
Koslowski, die ihre Altstimme ähnlich
souverän einzusetzen weiß, erinnert mit
dem stark ausgeprägten Vibrato
gelegentlich an die fabelhafte Victoria
Williams. In ihrem Stück
"Passion" experimentiert sie
überdies mit ungeraden Taktlängen und
beweist damit musikalischen Spürsinn. Michael
Becker |
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Info-Tip
2/93
Aufgefallen
- Lauter Kasseler Leute
Simone Koslowski -
Die musikalische Entdeckung
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Die Fans der Band "In The
Frontline" fürchten seit einiger
Zeit das Schlimmste: was passiert, wenn
Simone Koslowski - die Gitarristin und
Sängerin der Gruppe - im kommenden
Sommer ihr Studium beginnt und
möglicherweise in weite Ferne
entschwindet? Bedeutet das gleichzeitig
das "Aus" für die
"Frontliner", ist dann alles
vorbei? Im Gespräch mit INFOTIP gab
Simone eine "offizielle
Entwarnung": sie bleibt in Kassel,
wird an der GhK studieren und der
Projekt-Band der Hegelsbergschule
erhalten bleiben. Günter Flechtner,
Musiklehrer und Manager der Band, kann
also beruhigt in die (Band-) Zukunft
blicken und sicher sein: die Erfolgskurve der Gruppe wird weiter
nach oben gehen. Nach dem Gewinn
diverser Band-Wettbewerbe und einem
Besuch bei "Bundes-Präsi"
Richard von Weizsäcker stehen zur Zeit
Aufnahmen für das neue Album auf dem
Programm der jungen Musiker.
Text und
Foto: Frank Reichardt |
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Info-Tip
7/93
Frontline-Kassette
Starke Stimme und
eigene Texte
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Lange haben die Frontlinefans
drauf gewartet, jetzt ist es endlich
soweit: zwar noch keine CD, aber eine
Kassette von "In The Frontline"
ist nun zu haben.
Die Band hat für ihr äußerst junges
Durchschnittsalter (ca. 16,5 Jahre) schon
ungemein viel Erfolg zu verbuchen. Neben
diversen Wettbewerbssiegen konnten sich
die fünf Musiker und ihre Frontfrau bei
der documenta im letzten Jahr im
offiziellen Beiprogramm etablieren.
Das Schärfste ist übrigens die Stimme
von Simone Koslowski, die es eigenwillig
mit jedem Stil aufnimmt, von Rock über
Blues bis Folk. Der Bandcharakter besteht
aus einer Fusion dieser Musikrichtungen,
einschließ-lich Reggae und Softrock und
ist eine nette Alternative zum
unorganisierten Krach der sogenannten
Kultbands. |
Großen Wert legen die sechs
Hegelsberg-schüler, deren Musiklehrer
übrigens auch ihr Manager ist, auf die
eigenen Texte. Es geht um
Alltagsgefühle, Liebe und Probleme, die
uns alle betreffen.
Hierbei trifft "Give Him Peace"
voll in den Zeitgeist, ein Song über
verfolgte, unter-drückte, notleidende
Menschen, die davon träumen, woanders
ein Zuhause zu finden.
Übrigens, wer Simone Koslowski, Jan
Hampicke, Julio Gomera, Christian Schaum,
Alexander Asselborn und Claudius Stern
live erleben möchte, hat am 22. Juli die
Mehrzweckhalle der Hegelsbergschule die
nächste Chance. Das Konzert findet ab 20
Uhr in der Quellhofstraße 140 statt. |
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