Kassel.
Musik wird an der Schule Hegelsberg groß
geschrieben. Beim traditionellen Konzert zur
Vorweihnachtszeit in der festlich geschmückten
Aula konnten sich die zahlreichen Zuhörer einmal
mehr davon überzeugen. Mal besinnlich, mal
majestätisch, mal gefühlvoll rockig war das
Programm, das die Pädagogen Klaus Lossdörfer,
Birkhild Glocke (auch Klavierbegleitung), Ulrike
Stern, Günter Flechtner und Claudia Taube mit
ihren Schülern einstudiert hatten. Überaus
sorgfältig, denn es gab keine Unstimmigkeiten
bei dieser Veranstaltung, die unter der
Gesamtleitung von Klaus Lossdörfer stand und von
Bärbel Buttgereit moderiert wurde.
Diszipliniertes Zusammenspiel und hohe
Klangkultur bewies die Gitarrengruppe mit Werken
der englischen Renaissance. Ebenso sensibel die
Beiträge der Blockflötengruppe, etwa eine Air
von Händel. |
Mit
gediegenen Leistungen warteten die Vokalensembles
auf: der Gesamtchor, der
Schüler-Schülerinnen-Chor und das Ensemble aus
Lehrern, Absolventen und Schülern der Klassen 9
und 10, das anspruchsvoll Geistliches darbot.
Händels berühmtes "Hallelujah"
erklang imposant, souverän in den polyphonen und
hoch gelegenen Passagen. Gospel-Feeling kam bei
"Oh Happy Day" auf, nicht zuletzt dank
des souligen Gesangssolisten Claudius Stern.
Für die rockigen Akzente sorgte die Schulband
"Indigo Dawn" mit empfindsamen
Eigenkompositionen. Eine altersmäßig bunt
gemischte Band mit vielen Talenten: Der Älteste,
der Ehemalige Anton Eisenkrein, studiert zurzeit
an der Kasseler Musikakademie. Der Jüngste, der
Schlagzeuger Björn Ebbrecht, ist ganze zehn
Jahre alt. Er verblüffte durch Musizierfreude,
ein bemerkenswertes schlagtechnisches Können und
Rythmusgefühl. Georg
Pepl |